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Temporäres Wohnen

Donnerstag, 09. Juni 2022, 12:00 Uhr

Amtsblatt: 21/2022

Temporäres Wohnen auf dem DHBW-Areal

Seit Jahren stellt sich der Gemeinderat die Frage, wie die Bugwelle des großen Wohnraumbedarfs verringert werden kann. Aus diesem Grund hat die CDU bei den Haushaltsberatungen angeregt, auf brachliegenden Flächen temporäre Modellbauten zum Wohnen zu errichten. Hierzu wurden finanzielle Mittel in Höhe von 10 Mio. Euro in den städtischen Haushalt eingestellt, um möglichst rasch Wohnraum auf Flächen zu schaffen, die eigentlich nicht zur dauerhaften Bebauung vorgesehen sind.

Diese temporären Wohnflächen sollen genutzt werden, bis in ca. 10 - 15 Jahren neue dauerhafte Wohnflächen entstehen, wie z. B. im Rosensteinquartier. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Campus Stuttgart-Innenstadt beschäftigt sich auch mit dieser Frage, denn auf dem angrenzenden Grundstück am Quartier Lerchen-, Hegel- und Seidenstraße besteht bis zum Bau des zweiten Bauabschnitts für ein weiteres Hochschulgebäude noch für mehrere Jahre eine freie Fläche.

Derzeit plant die DHBW in Zusammenarbeit mit anderen Partnern die Realisierung eines Reallabors zum Thema „Mobile Living“ und „Innovative Mobility“. Insbesondere beim Thema „Mobile Living“ sollen neue Umsetzungskonzepte zur Zwischennutzung von nur temporär zur Verfügung stehenden Grundstücken in der Realität erprobt werden.

„Wir als CDU-Fraktion begrüßen dieses innovative Projektvorhaben. Zum einen aufgrund des dringenden Wohnungsbedarfs, denn gerade dieses Projekt zeigt, dass wir in Stuttgart doch mögliche Freiflächen für solche Bauvorhaben finden können. Zum anderen begrüßen wir dieses Projekt in Hinblick auf unseren Haushaltsantrag und die Einbettung des Bauvorhabens in die Stadt- und Quartiersentwicklung im Areal, denn durch die Zwischennutzung würde eine langjährige Brachfläche endlich sinnvoll genutzt werden“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Kotz.

Vor wenigen Tagen wurde auf unseren Antrag hin den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung und Technik das Projektvorhaben vorgestellt. „Uns freut es besonders, dass wir große Zustimmung für das Projekt wahrnehmen konnten. Wir hoffen nun, dass auf dem Gelände der DHBW bald temporäres Wohnen ermöglicht werden kann. Dies wäre ein erster innovativer Meilenstein, um den Wohnraumbedarf zu verringern“, so Kotz abschließend.

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