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Steigende Energiepreise

Donnerstag, 24. März 2022, 09:00 Uhr

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Amtsblatt: 11/2022
Steigende Energiepreise

Beim Einkaufen, Tanken und Heizen: In den vergangenen Tagen sind die stark steigenden Preise besonders zu spüren. Zwar sind die Energiekosten bereits seit einigen Monaten am Steigen gewesen, dennoch befinden sich die Preise mittlerweile in einem Bereich, der für einige Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende existenzbedrohend ist. Aus diesem Grund besteht vonseiten des Bundes dringender Handlungsbedarf, um kurzfristig bedarfsorientiert zu entlasten. Jede weitere Erhöhung der Preise führt letztlich dazu, dass Ausgaben in anderen Bereichen nicht mehr getätigt werden können.
Aufgrund der steigenden Energiepreise ist die Gesellschaft jetzt noch sensibler beim persönlichen Energieverbrauch geworden. Einer repräsentativen Umfrage zur Folge wollen ca. 79 Prozent der Bürgerinnen und Bürger bewusst weniger Energie verbrauchen. Gleichzeitig geben aber ca. 40 Prozent an, dass sie nicht wissen, wie hoch der persönliche Energieverbrauch pro Jahr überhaupt ist. Fast 30 Prozent hingegen ist nicht einmal ihre monatliche Abschlagszahlung bekannt. Für einige Haushalte wird die Abschlussrechnung deshalb eine große Überraschung und finanzielle Herausforderung sein. Aus diesem Grund besteht zum einen Informations- und zum anderen auch Handlungsbedarf.
Was können wir dagegen tun? In den vergangenen Jahren hat sich technisch einiges entwickelt. Dies bedeutet, dass es nicht immer der neuesten Heiztechnik bedarf, oft genügt es, wenn man den persönlichen Energiebedarf durch sein Verhalten mit moderner Technik anpasst. Smart-Home-Anwendungen, die sowohl durch eine Programmierung der Heizphasen als auch durch die An- und Abwesenheitserkennung die Heizung herunterregelt, sind wahre Einsparwunder. Dieses Sparpotenzial ist vielen nicht bewusst und kann kurzfristig den Energieverbrauch reduzieren.

„Uns ist die Entlastung und Information der Bürgerinnen und Bürger wichtig, wir haben deshalb die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die Stadt eine Initiative zur besseren Aufklärung zum Energiesparen durch sogenannte Smart-Home-Anwendungen oder Ähnliches über das Energieberatungszentrum anbieten kann. Zudem haben wir prüfen lassen, ob eine Bezuschussung ähnlich wie bei der Solaroffensive bei Balkonmodulen oder bei der Aktion Kühlschranktausch möglich ist“, so Stadtrat Ioannis Sakkaros.

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