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Signal für mehr Sicherheit

Donnerstag, 01. Dezember 2022, 10:00 Uhr

Amtsblatt: 42/2022

Klares Signal für mehr Sicherheit!

Im Hinblick auf den anstehenden Beschluss über die Einführung einer zeitweisen Waffenverbotszone in der Innenstadt veranstalteten die CDU-Fraktion und der CDU-Kreisverband eine öffentliche Podiumsdiskussion im Rathaus. Als Experten saßen Polizeipräsident Markus Eisenbraun, Citymanager Sven Hahn, Jutta Jung für die "Mobile Jugendarbeit", Isabelle Weichselgartner (CDU-Kreisverband) und der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Kotz in einem gut gefüllten Sitzungssaal auf dem Podium.

Bei der Diskussion wurde klar, dass sich eine große Zahl der Diskutanten für die Einführung einer Waffenverbotszone ausspricht. Insbesondere Polizeipräsident Eisenbraun ist die Einführung ein großes Anliegen, da die vorliegenden Zahlen aus dem Lagebericht der Polizei die Notwendigkeit unterstreichen. Gerade die Anzahl an Delikten in Zusammenhang mit Messern sei in der Innenstadt signifikant gestiegen.

Als Vertreter für die Gewerbetreibenden und Gastronomen machte Citymanager Hahn deutlich, dass sich fast alle seiner Mitglieder für eine Verbotszone aussprechen. Zudem legte er Wert darauf, dass den Bürgern genaue Informationen zur Waffenverbotszone gegeben werden, denn der Begriff sei sehr komplex und viele Menschen würden falsche Rückschlüsse daraus ziehen.

Für die Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Stadt sprach sich Isabelle Weichselgartner aus. Gerade Frauen würden sich zu später Stunde nicht sicher in Stuttgart fühlen.

Die "Mobile Jugendarbeit" sieht in der Einführung einer Waffenverbostzone nur einen Baustein von vielen auf dem Weg zu mehr Sicherheit. Frau Jung plädierte für genaues Hinschauen bei den Tätern. Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Rahmen der "Mobilen Jugendarbeit" zeige große Wirkung. Der Wirkungsradius der Maßnahme müsse ausgedehnt werden.

Alexander Kotz unterstrich bei der Diskussion die Notwendigkeit einer Waffenverbotszone mit den zuletzt zahlreich stattgefundenen Attacken mit Messern in der City.

In der daraufhin offenen Diskussionsrunde mit den Bürgern konnte nahezu durchweg der Wunsch vernommen werden, dass eine Waffenverbotszone notwendig ist.

Zusammenfassend sieht sich die CDU nach dem Gespräch darin bestärkt für die Einführung einer Waffenverbotszone zu stimmen, um einem Baustein, für mehr Sicherheit in der Innenstadt den Weg zu bereiten.

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