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Diskriminierung

Donnerstag, 12. Mai 2022, 09:00 Uhr

diskriminierung

Amtsblatt: 17/2022
Keine Grüne Bevormundung!

Nach zwei Jahren Zwangspause sorgte das Stuttgarter Frühlingsfest bei großen sowie kleinen Besuchern für große Begeisterung. Groß war die Lust nach einer langen Zeit des Verzichts. Die Veranstalter des Festes ziehen eine positive Bilanz, denn das Fest zog eine große Zahl von Besuchern auf den Wasen. „Diese Einnahmen waren für die Schausteller extrem wichtig, denn die letzten Jahre waren keine rosigen Zeiten für sie. Zahlreiche Betriebe kämpfen immer noch um ihre Existenz. Wir sind glücklich, dass das Angebot des „Frühlingsfest light“ in diesem besonderen Jahr überzeugt hat und freuen uns schon jetzt auf den traditionellen Wasen im Herbst“, so Alexander Kotz, Fraktionsvorsitzender der CDU.

Aber leider hat mal wieder Stuttgart bundesweit auch negative Schlagzeilen damit gemacht. Trotz der großen Freude auf dem Festplatz entfachten die Grünen im Rathaus kurz vor dem letzten Frühlingsfestwochenende wieder eine Debatte über vereinzelte Darstellung auf Schaustellerbuden. Die Grünen hatten einige Abbildungen auf dem Frühlingsfest als sexistisch und diskriminierend eingestuft und forderten, diese unverzüglich zu entfernen. Bei einer Vielzahl der Stuttgarterinnen und Stuttgarter löste diese Forderung Verwunderung und teils Empörung aus.

Wir können nur mit dem Kopf schütteln! Geht es um die Sache oder eher um Parteipolitik? Hätte es nicht gereicht mit den zwei oder drei Schaustellern, die dieses Thema eventuell betrifft, in den persönlichen Kontakt zu treten, anstatt eine öffentliche Anklage und Diffamierung auszulösen? Wir verurteilen jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Sexismus und anderer Intoleranz. Wir unterstellen aber den Schaustellern keine bösen Absichten, zeigten sie sich doch überrascht von der Einschätzung ihrer Motive. Dieser Vorgang zeigt uns, wie schwierig und sensibel die Beurteilung bei diesem Thema ist. Wir sehen eher Notwendigkeit dafür, dass anhand von objektiven Einschätzungen durch Experten eine offene und faire Debatte über diese Themen stattfinden muss. „Was nicht geht ist, dass die Grünen-Fraktion im Rathaus entscheiden möchte was in dieser Stadt sein darf und was nicht“ so Kotz weiter.

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